Ein Klavier für Ihre Musik.

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Magazin

26.08.2022

Der Klaviertransport

Klaviertransport mit Hebebühne

Liebe Klavierfreundinnen und -freunde,

wahrscheinlich haben es schon viele selbst versucht: Das Klavier, das seit vielen Jahren an einem angestammten Platz in der Wohnung stand, bei einem Umzug selbst zu bewegen. Schnell wird einem da klar, dass dies mehr als schwierig ist.

Das liegt nicht nur an dem gehörigen Gewicht, das Instrumente an den Tag legen, sondern auch an den schwer zu handhabenden Ausmaßen eines solchen Instruments. Kann man ein Kleinklavier aus den 1970er Jahren vielleicht noch leichter zu zweit bewegen, wenn man kräftig genug ist, geht dies bei modernen wie auch bei alten Großklavieren kaum mehr. Bei Flügeln sollte man es gar nicht erst selbst versuchen.

Also muss ein professioneller Transporteur gefragt werden. Derartige gibt es in jeder größeren Stadt. Doch viele diese Anbieter sind nicht wirklich spezialisiert auf den Transport von Instrumenten, denn oftmals bieten auch Möbelspeditionen einen solchen an. Da sollte man sich wirklich erkundigen, wie es mit dem Versicherungsschutz und der Fähigkeit der Mitarbeiter aussieht, wie es um die Expertise steht. Denn schnell kann bei solch einem Transport etwas passieren, was dann langfristige Auswirkungen auf das Instrument hat: Mechaniken werden beschädigt, der Lack bekommt Schrammen etc.

Wenn man sich den Transport durch Treppenhäuser nur einmal vor Augen führt, dann weiß man, was diese Spezialtransporteure leisten. Nicht nur schwer sind die Instrumente, sondern auch empfindlich. Da sollte man nicht irgendjemanden dranlassen. Wenn es dann auch noch über größere Höhen gehen soll und man einen Kran bestellen muss, dann sollte man ohnehin nur noch Fachleute befragen, so dass man auch nach dem Transport noch Freude am Instrument hat.

Diese Spezialunternehmen allerdings leiden seit Jahren unter Fachkräftemangel. Denn in der Regel müssen diese Transporteure nicht nur ein Instrument fachgerecht tragen und im Fahrzeug verstauen können, sondern bei größeren Fahrzeugen auch noch hervorragende LKW-Fahrer sein. Das sind Anforderungen, denen sich nur wenige Menschen stellen wollen. Denn anders als bei Möbeltransporten haben diese Transporteure auch einen gewissen Umgangston mit den Kunden als Anforderungsprofil. Entsprechend sind die Preise bei Transporten.

Doch wer sein Instrument liebt und es nicht einem lieblosen Träger in die Hände geben will, der ist bestens beraten, sich ein Fachunternehmen zu leisten. Denn nur dann kann man sicher sein, dass diese Leute wissen, wie man einen Flügel hochkant bringt, die Lyra und die Beine fachgerecht vom Instrument entfernt, diese dann auch ebenso fachgerecht verpackt und genauso sensibel transportiert wie das Instrument selbst. Dasselbe gilt natürlich für den Wiederaufbau eines solchen Flügels.

Sparen Sie also nicht am Transport eines Instruments, das könnte sie spätestens dann ärgern, wenn es schon zu spät ist.

Carsten Dürer
- Chefredakteur PIANONews -

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